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Widerstandsklassen

Zum Schutz vor Einbrüchen

Korrelation

Bauteil-
widerstands-
klasse nach
DIN V ENV 1627
D A CH
Fenster
DIN V 18054:
1991-12
Türen
DIN 18103:
1992-03
Rollläden
Prüfrichtlinie für
einbruchshem-
mende Rollläden
ÖNORM
B 5338:
1992-06
VST /
BVD-Richtlinie
WK 1 - - ER1 x -
WK 2 EF 0/1 ET 1 ER 2 - N
WK 3 EF 2 ET 2 ER 3 - 1
WK 4** EF 3* ET 3* ER 4 - 2
WK 5** -- -- ER 5 -- 3
WK 6** -- -- ER 6 -- -

* Für die Klasse EF 3/ET 3 muss durch eine Zusatzprüfung nachgewiesen werden, dass die nach
DIN V 18054: 1991-12 bzw. DIN V 18103 (durch diese Vornorm zurückgezogen) klassifizierten
Elemente über einen ausreichenden Bohrschutz verfügen.
** Bei Holztüren nicht möglich

Einbruchhemmende Bauteile sind für den Einbau in Massivwände vorgesehen. Besondere Gegebenheiten der Mauerwerksöffnung, wie z. B. zweischaliges Mauerwerk, sind ebenso anzugeben, wie die Lage des Elements in der Leibung oder die Art des Mauerwerks, siehe Tabelle 2.

Zuordnung der Widerstandsklassen der einbruchhemmenden Bauteilen zu Wänden

Bauteil-
widerstands-
klasse
des einbruch-
hemmenden
Bauteils nach
DIN V ENV 1627
Umgebende Wände
aus Mauerwerk
nach DIN 1053-1
aus Stahlbeton
nach DIN 1045
Nenndicke
mm
min.
Druckfestigkeits-
klasse der Steine
Mörtelgruppe

min.
Nenndicke
mm
min.
Festigkeits-
klasse
min.
WK 1 und WK 2 ? 115 ? 12 II ? 100 B 15
WK 3 ? 115 ? 12 II ? 120 B 15
WK 4* ? 240 ? 12 II ? 140 B 15
WK 5* - - - ? 140 B 15
WK 6* - - - ? 140 B 15

* Bei Holztüren nicht möglich


Andere Wandbauarten, wie z. B. Ständerwerk, sind bei der Prüfung zu berücksichtigen. Sie bedürfen normalerweise für die Prüfung den Einbau des Probekörpers in Originalwandabschnitte. Die Prüfung enthält keine Aussage über den Einbruchwiderstand der Wand.

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